2018 – mehr getötete Radfahrer im Straßenverkehr © shutterstock.com / Photographee.eu

2018 – mehr getötete Radfahrer im Straßenverkehr

Bei Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern stieg die Zahl der Verkehrstoten seit 2010 sogar deutlich um 16,8 Prozent an. Warum ist das so?

Zum einen ist mehr los auf den Straßen. Nach Daten des Umweltbundesamtes zufolge stieg der Personenverkehr zwischen 1991 und 2017 um 37 Prozent, allein der Radverkehr nahm zwischen 2007 und 2016 um etwa sechs Milliarden Personenkilometer zu. Ein anderer Grund ist, dass die wenigsten Städte auf diese Entwicklung gut vorbereitet sind. So kommt der Ausbau des Radwegenetzes gerade in Städten oft nur schleppend voran. 

Nicht alle Unfälle sind durch verbesserte Infrastruktur und Technik zu verhindern. Die Statistiken zeigen auch, dass mit zunehmender Elektromobilität im Radverkehr die Anzahl der verunglückten Personen steigt, die Kontrolle über das Pedelec verlieren. 

Die kommmitmensch-Kampagne der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften für mehr Sicherheit und Gesundheit zielt auch darauf ab, Verkehrsunfälle wirkungsvoll zu verhindern. Mit einer Kultur der Prävention, mit mehr Aufmerksamkeit und Rücksicht, mit mehr Miteinander und Vorsicht, kann es gelingen, langfristig eine geringere Unfallzahl zu erreichen. Gerade hier sind Führungskräfte in Betrieben und Einrichtungen gefordert, als gutes Vorbild voranzugehen und so effektiv Einfluss auf die Unternehmenskultur nehmen. Auch im Bildungsbereich der Kampagne ist es ein Anliegen, Verkehrssicherheit zu fördern. 

 

Mehr Informationen finden Sie unter:

https://www.kommmitmensch.de/schlaue-ideen/

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