Gerd Palm, Geschäftsführer der St. Gereon Seniorendienste und Botschafter der Kampagne kommmitmensch © DGUV

"Gemeinsam die Krise meistern"

Gerd Palm ist Geschäftsführer der St. Gereon Seniorendienste und Botschafter der Kampagne kommmitmensch. Im Interview mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) berichtet er, wie seine Einrichtung auf die Herausforderungen durch die Corona-Krise reagiert.

Den ersten Corona-Fall im Team erlebten die St. Gereon Seniorendienste kurz nach der Karnevalssitzung in Heinsberg, dem Epizentrum der ersten Pandemie-Phase in Deutschland. Im Interview mit der BG Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege erzählt Gerd Palm von den weitreichenden Veränderungen seitdem, vor allem in Digitalisierung und Unternehmenskultur. Mit der Unterstützung seiner 630 Mitarbeitenden konnte die Einrichtung die Ausnahmesituation meistern – gegenseitige Wertschätzung, Vertrauen sowie gute interne Kommunikation waren dabei besonders wichtig.

Die Pandemie hat den Arbeitsalltag der St. Gereon Seniorendienste gänzlich auf den Kopf gestellt. Doch auch Krisenzeiten lassen sich bewältigen, wenn Führungskräfte klar kommunizieren, Sicherheit geben und die Mitarbeitenden beteiligen: „Neben den rationalen Lösungen, die gefunden werden müssen, dürfen Führungskräfte die Mitarbeitenden nicht vergessen. Wichtig ist es, sie mitzunehmen und zu beteiligen. Es geht darum, auch emotional zu führen – und nicht nur organisationale Bedürfnisse zu berücksichtigen. Präventionskultur hilft, schnelle, individuelle Lösungen für die Beschäftigten zu finden“, so Palm.

Nicht nur angesichts einer drohenden Krise zeigt sich: Eine gelebte Präventionskultur im Vorfeld zahlt sich aus und leistet einen wichtigen Beitrag für sicheres und gesundes Arbeiten.

Das vollständige Interview

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