Eine strahlende Frau zum Thema Sicherheit und Gesundheit in der Schule © DGUV LUG

Kommunikationsrituale entlasten den Schulalltag

„Wie kann ich denn Etiketten drucken?“, fragt Clara Scherhag. Sie ist Referendarin an der Grundschule Iffezheim und hat die Möglichkeit zur gemeinsamen Unterrichtsvorbereitung schnell zu schätzen gelernt. Probleme können hier direkt besprochen werden und Pläne für parallel gestaltete Unterrichtsentwürfe und Klassenarbeiten lassen sich viel leichter umsetzen. Die gemeinsame Vorbereitung ist ein Beispiel dafür, wie fest etablierte Rituale den Austausch im Schulalltag in positiver Weise organisieren können.

Als Clara Scherhag nach dem Studium ins Berufsleben startete, war ihr vieles im Schulalltag unbekannt. Schnell stellte sie jedoch fest: An ihrer Grundschule begleiten zahlreiche wiederkehrende Gepflogenheiten die Arbeit der Lehrkräfte.

Kommunikationsrituale erleichtern den Austausch untereinander, stärken das Miteinander und beugen Missverständnissen vor. In ihrer aktuellen Ausgabe der "DGUV pluspunkt" zeigt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), wie Kommunikation im Schulalltag gelingen kann.

Lehrkräfte, die sich in der Stundenvorbereitung gegenseitig unter die Arme greifen, einen regelmäßigen Austausch über spannende Themen pflegen und Konflikte offen ansprechen – in der Grundschule Iffezheim im Landkreis Rastatt am Oberrhein ist das gelebte Kultur. Damit sich Probleme in den Köpfen der Kollegen oder in Strukturen der Schule gar nicht erst festsetzen, hat die Einrichtung feste Kommunikationsrituale eingeführt. Wöchentlich kommen Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zusammen, um Schwierigkeiten zu besprechen und die Regeln, an die sich alle halten müssen, zu justieren und bei Bedarf neue aufzustellen. Freitags treffen sich die Kolleginnen und Kollegen, um die Woche Revue passieren zu lassen.

Eine konstruktiv gelebte Kommunikationskultur ist auch ein Anliegen der gesetzlichen Unfallversicherung. Wer oft, offen und regelmäßig in seinem Arbeitsumfeld kommuniziert – egal ob Mitarbeitende oder Führungskraft – trägt dazu bei, dass sicherheits- und gesundheitsrelevante Informationen allen jederzeit zur Verfügung stehen. Nur so lassen sich Unfälle vermeiden und lässt sich berufsbedingten Krankheiten vorbeugen.

Weil die Kommunikation im Betrieb eine so große Rolle einnimmt, ist sie eines von sechs Handlungsfeldern von kommmitmensch, der aktuellen Präventionskampagne von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und der DGUV.

Weitere Informationen finden Sie auf der Kampagnenwebsite.

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