Zwei lachende Kinder © Pixabay


31.03.2021

Ein echtes Erfolgsmodell: Seit 50 Jahren ermöglicht die Schüler-Unfallversicherung sicheres und gesundes Lernen

Ein Unfall kann schnell passieren: Auf dem Fußballplatz, beim Spielen in der Gruppe oder auf dem Weg zur Schule oder der Universität. Es ist beruhigend zu wissen, dass in diesem Fall die Schüler-Unfallversicherung greift. Die Kosten für Heilbehandlung, Rehabilitation und mögliche Renten zahlt die öffentliche Hand. Dies gilt auch für Ausflüge, Exkursionen, den Hort sowie den Weg von der oder zur Bildungseinrichtung. „Das ist eine gewaltige soziale Errungenschaft im Vergleich zu dem Zustand von vor 50 Jahren“, sagt Dr. Stefan Hussy, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Es war der 1. April 1971 als das „Gesetz über die Unfallversicherung der Schüler und Studenten sowie Kinder in Kindergärten“ in Kraft trat. Seitdem profitieren auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von den zwei Grundprinzipien der gesetzlichen Unfallversicherung: „Alles aus einer Hand“ und Prävention sowie Rehabilitation „mit allen geeigneten Mitteln“. Ausschlaggebend war ein Urteil Bundesgerichtshofs, der 1967 entschied, dass es einem sozialen Rechtsstaat anstehe, einem Schulkind „in geeigneter Weise Fürsorge zuteilwerden zu lassen.“

Im Jahr 2019 war die Schüler-Unfallversicherung für 17,6 Millionen Versicherte zuständig. Die Zahl der Unfälle ist in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesunken: Ereigneten sich im Jahr 1999 noch 86 Unfälle in Bildungseinrichtungen und 8,6 Wegeunfälle pro 1000 Versicherte, waren es 20 Jahre später nur noch 66,9 Unfälle und 6,2 Wegeunfälle pro 1000 Versicherte.

„Dass die Zahlen erfreulicherweise rückläufig sind, ist auch das Verdienst der nachhaltigen Präventionsarbeit der Unfallversicherungsträger“, so Dr. Stefan Hussy. „Wir tun viel dafür, dass Beschäftigte, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in den Bildungseinrichtungen sicher und gesund arbeiten, lernen und sich entfalten können.“ Präventionsleistungen wie Vorschriften und Regelungen, Schulungen, Seminare sowie verschiedenste Unterrichts- und Arbeitshilfen unterstützen die Bildungsträger bei der Schaffung guter Bedingungen. „Wichtig ist uns dabei der Blick auf das gesamte System sowie die Vernetzung und die Mitarbeit von sämtlichen Beteiligten. So schaffen wir es, die Themen Sicherheit und Gesundheit im Denken und Handeln aller nachhaltig zu verankern.“

Wer zum Jubiläum der Schüler-Unfallversicherung mehr erfahren möchte, wird hier fündig.

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