Ein geöffneter oranger Erste-Hilfe-Kasten steht auf einer Straße. Im Hintergrund sieht man einen rennenden Mann, der mit einem Handy telefoniert. © DGUV


03.03.2021

Wege zur Arbeit sicherer machen: Mit dem Tool von gefahrenstellen.de können Gefahrenstellen schnell und intuitiv ermittelt werden

Die Corona-Pandemie hat den Arbeitsalltag vieler Menschen grundlegend verändert. Statt mit dem Auto, dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln täglich zur Arbeit zu fahren, verrichten sie ihre Arbeit in den eigenen vier Wänden. Wegeunfälle, also jene, die auf dem unmittelbaren Weg zwischen Wohnort und Arbeitsstelle geschehen, sollten aktuell also kein allzu großes Thema mehr sein. Dies stimmt jedoch nur zum Teil. Trotz der andauernden Pandemie arbeiten nur 25 Prozent aller Beschäftigten im Homeoffice. Drei Viertel aller Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen müssen weiterhin den Weg zur Arbeit auf sich nehmen und sind somit nach wie vor dem Risiko eines Wegeunfalls ausgesetzt. Um im Falles Fall vorbereitet zu sein, finden Sie hier nützliche Informationen zur Meldung eines Unfalls.

Typische Gefahrenstellen und Gefahrensituationen bei Wegeunfällen sind unübersichtliche Kreuzungen, Abbiegevorgänge, dichtes Auffahren, Stau sowie Ablenkungen durch das Handy. Auch das Fehlverhalten anderer Fahrzeugführer ist ein entscheidender Punkt. Wenn Mitarbeitende in Folge von Wegeunfällen für die Arbeit ausfallen, hat dies für Einrichtungen und Unternehmen oftmals gravierende Konsequenzen. Deshalb hat ein Umdenken hin zu präventivem Handeln bei Gefahrenstellen auf dem Weg zur Arbeit begonnen. Wird Prävention ein hoher Stellenwert beigemessen, sind alle Beteiligten aufmerksamer dafür, Risiken für Sicherheit und Gesundheit zu entdecken und Ansätze zur Verbesserung zu finden. Dies hat einen positiven Einfluss auf die Angestellten und somit auch auf den langfristigen Unternehmenserfolg. Entscheidend bei der Vermeidung von Wegeunfällen ist es mögliche Gefahren auf dem Weg zur Arbeitsstelle auszumachen und Mitarbeitende im Anschluss dafür zu sensibilisieren.

Eine Karte zeigt alle potenziellen Gefahren

Hilfreich sind professionelle Tools, die die gefährlichen Punkte visualisieren und nach verschiedenen Kriterien anzeigen. Beim Portal gefahrenstellen.de sieht dies konkret so aus: Sie können rund um Ihr Unternehmen oder Ihre Einrichtung beziehungsweise auf allen oft genutzten Anreiserouten sämtliche relevanten Gefahrenstellen auf einer Karte einblenden. Unterschieden wird dabei, ob es sich um eine gefährliche Stelle für Radfahrer, eine unübersichtliche Kreuzung oder aber einen Unfallhäufungspunkt handelt.

Basis dieser Karte ist der Gefahrenscore des Portals, auf dem Tausende Meldungen von Verkehrsteilnehmern zentral gesammelt und mit echten Unfall-, Wetter- sowie Bewegungsdaten aggregiert werden. Auch Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können Gefahren auf ihrem jeweiligen Arbeitsweg schnell und intuitiv melden und so selbst zur Sicherheit aller beitragen. Solch eine Gefahrenstellen-Karte kann für Einrichtungen oder unternehmen individuell erstellt und für Mitarbeitende leicht nutzbar gemacht werden. Selbst Schulen verwenden bereits Gefahrenkarten, um Schülern einen sichereren Schulweg zu ermöglichen.

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