Dr. Marlen Cosmar vom Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) © IAG

Wer aus Fehlern lernen will, muss Fehler machen

Doch jeder fünfte Angestellte beklagt einen schlechten Umgang mit Fehlern in seinem Betrieb. Eine Umfrage zeigt: Bei dem Thema Fehlerkultur ist einiges im Argen. Fast jeder fünfte Angestellte glaubt, dass Fehler in seiner Firma nicht thematisiert würden. Einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) zufolge sehen zwar 66 Prozent der Führungskräfte bei ihrem Arbeitgeber eine offene Diskussionskultur zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten, aber nur 42 Prozent der Mitarbeiter. Immerhin 18 Prozent der befragten Angestellten gaben an, in ihrem Unternehmen würden Fehler nicht angesprochen. Hauptgründe für das Vertuschen von Fehlern sind nach Einschätzung der Befragten Sorge vor Nachteilen für die eigene Karriere oder die Angst den Job zu verlieren.

„Umgang mit Fehlern" und "Fehlerkultur" sind heute etablierte Formulierungen - in Wirtschaft und Gesellschaft, in Pädagogik und Psychologie. Traditionell wurden Fehler als etwas Negatives betrachtet, zurzeit findet jedoch ein Umdenken statt: Fehler standen bisher außerhalb des funktionierenden Systems, jetzt sollen sie Teil davon werden.

"Das Präventionsprogramm Jugend will sich-er-leben begleitet im Schuljahr 2018/19 den Prozess des Umdenkens und knüpft damit an die neue Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung "kommmitmensch" an. Mehr dazu im Audio/Interview mit Dr. Marlen Cosmar vom Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG).

Die Studie als PDF-Dokument finden Sie unter:

https://finnpartners.ent.box.com/v/People-Unboxed-DE


Das Interview als Audio-Datei finden Sie unter:

https://www.dguv.de/de/mediencenter/filmcenter/unfallverhuetung/index.jsp

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