Belastungsprobe Corona

Die Pandemie betrifft alle. Die Präventionskampagne kommmitmensch gibt Hilfestellungen, wie Sie mit der Corona-Krise umgehen können. Hier finden Sie branchenübergreifende Informationen und Materialien.

Prävention als Maßnahme

Eine grafische Darstellung einer Hand mit drei ungleich langen Streichhölzern in der Hand und dem Text "Spiel nicht mit dem Leben anderer: Jeder dritte Mensch in Deutschland gehört zur Risikogruppe." Die Grafik nimmt Bezug auf das Verhalten während der Corona-Pandemie. © DGUV / UG / BK

Betriebliche Pandemieplanung gegen die Ausbreitung des Coronavirus

 

Für den Umgang mit der Ausbreitung des Coronavirus sind Impulse von Führungskräften und der Unternehmensleitung erforderlich. Hier greifen die Handlungsfelder der kommmitmensch-Kampagne ineinander: Gute Führung und Kommunikation sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Vorbeugemaßnahmen sind ausschlaggebend für eine Kultur der Prävention und damit Sicherheit und Gesundheit im Betrieb.

Auch im Fall einer Pandemie bieten die sechs Handlungsfelder der kommmitmensch-Kampagne wesentliche Voraussetzungen, um die Gesundheit der Beschäftigten und die Weiterführung des Betriebs zu gewährleisten. Grundsätzlich gilt: Unternehmen erstellen Notfallpläne – wie Pandemiepläne – am besten in „ruhigen Zeiten“ als Teil des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Die präventiven Maßnahmen zahlen sich im Ernstfall direkt aus, weil Prozesse, Zuständigkeiten und Informationswege verbindlich festgelegt und idealerweise eingeübt sind.

Was besonders wichtig ist: Die verbindliche Festlegung von Ansprechpersonen, die entscheiden können und im Betrieb bekannt sind. Durch funktionierende Kommunikationswege ist gewährleistet, dass sicherheits- und gesundheitsrelevante Informationen allen, die sie benötigen, auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Sachliche Informationen und klare Anweisungen sind Voraussetzung für einen möglichst reibungslosen Ablauf der eingeleiteten Maßnahmen. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber legen dabei fest, wie die interne Kommunikation erfolgt: über Intranet, Telefon, Aushang.

Ein hygienisches Verhalten am Arbeitsplatz ist in der jetzigen Situation ein Muss, etwa durch häufigeres Händewaschen. Auch die vermehrte Aufstellung von Hände-Desinfektionsmittelspendern ist Teil der präventiven Maßnahmen. Wer glaubt, sich infiziert zu haben, sollte zunächst in der Praxis anrufen und sich mit seiner Hausärztin oder seinem Hausarzt über das weitere Vorgehen besprechen. Eine Aufgabe der Unternehmensleitung und der Führungskräfte: Ein gut geplanter Personaleinsatz mit Vertretungsregelungen und Prioritätensetzung ermöglicht es, den Betrieb auch bei Personalausfällen weiterzuführen.

Nicht nur angesichts einer drohenden Krise zeigt sich: Präventionskultur im Vorfeld zahlt sich aus. Dazu zählen neben Führung, Kommunikation und Beteiligung auch ein gesundes Betriebsklima, eine gelebte Fehlerkultur und ein grundsätzlicher Vorrang für Sicherheit und Gesundheit. Diese sechs Handlungsfelder bilden auch das Gerüst der Kampagne „kommmitmensch“.

Weitere allgemeine Informationen bieten die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung mit der Broschüre „10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung“.

Aktuelles

Umfrage: Im Homeoffice fehlt der soziale Kontakt

29.11.2021

Das Infektionsschutzgesetz regelt, dass Beschäftigte – wenn möglich – im Homeoffice arbeiten sollen. Diese vernünftige Maßnahme im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist für Arbeitnehmende jedoch mit verschiedenen konkreten Belastungen verbunden. Eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zeigt, welche Aspekte als gravierendste Mankos der Arbeit von zu Hause empfunden werden.

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Umfrage: Betriebe vertrauen Beschäftigten im Homeoffice

23.11.2021

Mit den Corona-Zahlen steigt auch die Gewissheit: Betrieben und Beschäftigten steht ein weiterer Winter im Homeoffice bevor. Mobiles Arbeiten erfordert ein solides Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden. Eine Umfrage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ergab, dass die Pandemie diese Vertrauensbasis stärkte, obwohl die Arbeit von zu Hause oft nicht formal geregelt ist.

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#Nachgefragt: „Die Arbeit macht viel mehr Freude, wenn man sie aktiv gestalten und etwas verändern kann.“

18.11.2021

Während der Corona-Pandemie tragfähige Netzwerke knüpfen und ausbauen – dafür wurde das Evangelische Gymnasium Nordhorn mit dem Deutschen Schulpreis Spezial 20|21 ausgezeichnet. Doch auch auf das Gemeinschaftsleben an der Schule wurde trotz Einschränkungen großer Wert gelegt. Wie es gelang, während der Pandemie den Kontakt untereinander aufrechtzuerhalten und Schülerschaft wie Kollegium zu motivieren, darüber spricht Schulleiterin Dr. Gabriele Obst in Teil 2 des Interviews.

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#ImpfenSchützt

Die Corona-Warn-App des Bundes

Corona-Warn-App des Bundes verfügbar

Empfehlung für die Nutzung der Corona-Warn-App

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wurde am 16. Juni vorgestellt und für die Nutzung freigeschaltet. Durch die App ist es möglich, die Corona-Infektionsketten besser nachzuverfolgen und die Ausbreitung des Virus zu begrenzen. Die Installation und Benutzung der App ist für alle Nutzerinnen und Nutzer freiwillig.

Weiterlesen
  • Corona – DGUV Informationsportal

    Prävention: Was müssen Betriebe und Bildungseinrichtungen beachten?

    Zum Corona-Portal der DGUV

Schlaue Ideen während der Pandemie

Illustration "Schlaue Idee: Strukturen schaffen" – Bei der Rückkehr in Büros sollten klare Hygieneregeln herrschen © DGUV
Illustration "Schlaue Idee: Beteiligung" – Im Homeoffice sollte Kolleg*innen weiter in Arbeitsprozesse einbinden © DGUV
Illustration "Schlaue Idee: Austausch" – Im Homeoffice sollte man Kontakte zu Kolleg*innen pflegen © DGUV
Illustration "Schlaue Idee: Vertrauen" – Im Homeoffice sollte man Kolleg*innen vertrauen © DGUV
Illustration "Schlaue Idee: Sicherheit und Gesundheit" – Während der Pandemie sollten persönliche Treffen durch Videokonferenzen ersetzt werden © DGUV
  • Medien zu Corona

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