kommmitmensch – eine Kampagne zum Mitmachen

Die Kampagne möchte Menschen dafür begeistern, Sicherheit und Gesundheit als zentrale WERTE bei ihren Entscheidungen und Aktivitäten zu berücksichtigen.

Deshalb steht bei kommmitmensch das mit im Vordergrund. Die Kampagne setzt auf Aktionen, die Menschen verbinden und zum Mitmachen anregen.

kommmitmensch – Sicher. Gesund. Miteinander.

Schlaue Ideen mit den sechs Handlungsfeldern von kommmitmensch

 

 

Die sechs Handlungsfelder der Kampagne liefern viele Ansatzpunkte, wie Kultur der Prävention gefördert werden kann.

Führung – Die Unternehmensleitung als entscheidender Impulsgeber
Kommunikation – Miteinander reden ist das A und O
Beteiligung – Erfahrung und das Wissen der Beschäftigten intensiv nutzen
Fehlerkultur – Fehler offen diskutieren und daraus lernen
Betriebsklima – In meinem Betrieb fühle ich mich wohl!
Sicherheit und Gesundheit – Selbstverständlich einbeziehen

Die „Vision Zero“ im Blick

Logo Vision Zero

„Vision Zero“ – das ist die Vision einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen. Höchste Priorität hat dabei die Vermeidung tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Eine umfassende Präventionskultur –  im Sinne der kommmitmensch-Kampagne – hat die Vision Zero zum Ziel. 

Sicherheit und Gesundheit sind zentrale Werte für jede Organisation – unabhängig von Größe, Branche oder Arbeitsumfeld. Diese Werte entstehen allerdings nicht von heute auf morgen, sondern nur, wenn Führungskräfte und Angestellte gleichermaßen dafür eintreten: Beim Aufbau einer Kultur der Prävention kommt es auf jeden Einzelnen an.

Der Mensch im Mittelpunkt

Auch wenn Unternehmen mit dem Thema Sicherheit und Gesundheit ganz individuell umgehen, eint sie also der einzelne Mensch, der stets im Mittelpunkt aller Bemühungen steht. Dem trägt die Kampagne kommmitmensch der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen Rechnung: Die Initiatoren wollen Führungskräfte und ihre Belegschaft dabei unterstützen, Sicherheit und Gesundheit gewinnbringend und nachhaltig in ihren Organisationen einzusetzen – und einen Kulturwandel anzustoßen. Das gelingt immer nur gemeinsam: Deshalb steht das MIT im Mittelpunkt der Kampagne. 

Die gelebte Kultur in einem Unternehmen kann bei der Entstehung von Beinahe-Unfällen bis hin zu schweren Unfällen eine Rolle spielen und ist auch für die Prävention von Bedeutung. Ob Sicherheit und Gesundheit als wesentliche Werte in einem Betrieb gesehen und gelebt werden, zeigt sich nicht nur in Kennzahlen. Aber:  die Anzahl der Unfälle und Beinahe-Unfälle, Fälle von arbeitsbedingten Erkrankungen oder die Fluktuationsrate diese können Anhaltspunkte sein, wie es um die Präventionskultur im Betrieb steht. Das heißt aber auch, wie steht es um das Betriebsklima, fühlen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ernst genommen, wertgeschätzt und werden informiert? Achten auch sie selber auf ihre eigene Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz?

Mehr schaffen durch Umdenken

„Wir brauchen einen neuen Ansatz, wenn wir unserem Ziel einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen näher kommen wollen“, bestätigt auch Gregor Doepke, Leiter der Kampagne bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). 

Die Kultur eines Unternehmens beeinflusst das Verhalten der Beschäftigten, ohne dass es unbedingt bewusst sein muss. Erfolgt  Organisationsentwicklung systematisch und gezielt, kann es unterstützend für die Unternehmensziele sein. Es gilt, die  Mitarbeitenden bei der Qualifizierung und Verbesserung von Organisationssystemen zu unterstützen. 
Das Unternehmen sollte einen systematischen Umgang mit den Themen Sicherheit und Gesundheit pflegen. So dass auch im Alltag für alle immer wieder deutlich wird, welche Relevanz dieses Thema hat, weshalb es bei allen wichtigen Entscheidungen und Handlungen mitbedacht wird.

Viel ist schon erreicht

Gemeinsam haben Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ein Kampagnenkonzept entwickelt, das Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Bildungseinrichtungen praxisnah unterstützt, Sicherheit und Gesundheit gewinnbringend in ihren Organisationen zu etablieren. Der Hintergrund: Bei der Prävention von Unfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren wurde bereits viel erreicht. Die Anzahl der Arbeits- und Wegeunfälle ist in den vergangenen 100 Jahren stark zurückgegangen - allerdings sinkt sie in den letzten Jahren deutlich langsamer.  Die bisherigen Ansätze der Prävention reichen offenbar nicht aus, um der Vision Zero näherzukommen - einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen, wobei der Vermeidung tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten höchste Priorität zukommt.

„Tief verwurzelte Überzeugungen lassen sich nur durch Führungskräfte verändern, die als Vorbilder und Aufmerksamkeitslenker vorangehen.“

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