Spannend erzählt ist fast wie selbst erlebt...

Die Präventionskampagne kommmitmensch veranstaltete gemeinsam mit der Messe Düsseldorf ein Film & Media Festival bei der A+A 2019

Früher hießen sie „Denn bei mir liegen Sie richtig“ oder „Easy und Isabella“. Heute gibt es „Napo“, „Denn ein Unfall ändert alles“ oder „Immer sicher unterwegs mit Molli und Walli“. Filme sind seit Jahrzehnten ein bewährtes Medium der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit anschaulich, emotional und auch mit einem Schuss Humor zu vermitteln. 

Die aktuelle Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung zur Kultur der Prävention unter dem Titel „kommmitmensch“ setzt ganz bewusst auf den Einsatz von Film und Bewegtbild. So bringen die Kampagnen-Spots wie „Der Feierabend“ oder „Der Adapter“ der Regisseurin Isa Prahl Handlungsfelder wie Führung, Kommunikation, Betriebsklima und Fehlerkultur mit einem Augenzwinkern auf den Punkt. Um möglichst schnell viele Menschen zu erreichen, werden die Spots via facebook, Instagram oder Youtube veröffentlicht und dann von vielen Menschen gesehen, geteilt und kommentiert. Gespräche und – auch kontroverse - Diskussionen entstehen. Darin liegt eine Chance: Sich auf diese Weise mit Sicherheit und Gesundheit auseinander zu setzen, regt dazu an, daraus konkrete Handlungen für die Arbeit und für den Betrieb abzuleiten. Filme tragen also dazu bei, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit als grundlegende Werte in der Gesellschaft zu etablieren und eine Präventionskultur zu entwickeln.

© shutterstock / Robert Kneschke

Bewegen und verändern

Ziel der Prävention der Unfallversicherung und damit auch der Kampagne kommmitmensch ist die Vision Zero, eine Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen. Noch immer sind es aber Verkehrs- und Absturzunfälle, die zu den meisten tödlichen und schwerverletzten Opfern führen. Die Kampagne kommmitmensch wird daher diese Unfallschwerpunkte im Jahr 2019 besonders in den Fokus nehmen. 

Oft kommt das bewegte Bild, der emotional gedrehte Spot näher an die Menschen heran. Film bewegt und kann helfen, Bewusstsein zu verändern. Er erzählt die kleinen Geschichten, die fast jeder auch aus dem eigenen Erleben kennt. Die waghalsige Leiterkonstruktion, der Griff zum Mobiltelefon im Auto oder das fatale „Mal eben wird es auch so gehen.“ 

Das kommmitmensch Film & Media Festival der A+A 2019 - Weltleitmesse mit Kongress für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - schafft ein Forum für Medienproduktionen zum Arbeitsschutz.  

Aber nicht nur Filme zu diesen Themen waren beim kommmitmensch Film & Media Festival der A+A 2019 erwünscht: Egal ob es sich um einen Film handelt, der die Handlungsfelder der Kampagne in den Fokus nimmt, einen Blogger, der in seiner ihm eigenen Sprache einfache Hinweise zur Unterweisung oder zum richtigen Einsatz der Schutzausrüstung gibt, oder einen Spot, der vor allem emotional versucht, die Menschen für Sicherheit und Gesundheit zu gewinnen. 


Gerade kleine und mittlere Unternehmen konnten die Gelegenheit nutzen, auf der A+A 2019 den Einsatz von Medienproduktionen kennenzulernen. Wie kann man im Film die Gefahrenquellen im eigenen Betrieb ermitteln und gemeinsam mit den Betroffenen sicherheits- und gesundsgerechte Lösungen finden? Wie dreht man den eigenen Präventionsfilm für den Betrieb? Dies und nützliches technisches Wissen zum Filmen erfuhr man in der Film- und Medienwerkstatt sowie in Gesprächsrunden – einfach, praxisnah und spannend.  

Die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften haben starke Partner an ihrer Seite wie

 

Der Prevention Slam – gesunde Arbeit im Rampenlicht

Unterhaltsame Vorträge vor großem Publikum – bei einem Slam galt es die Gunst des Publikums in einer vorgegebenen Zeit zu gewinnen. Die Basi holte für den Prevention Slam Studierende auf die Bühne, die sich in ihrer Fachrichtung mit Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt befassen. Ganz in der Tradition eines Science Slams wurden Erkenntnisse zu den Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auf amüsante Weise mit den Zuschauern geteilt. Das Motto lautet „Gesunde Arbeit heißt für mich...“ – weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Basi, www.basi.de.

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