Wir geben Impulse!

Das Motto der Fachhochschule Südwestfalen. Das gilt auch für Sicherheitseinweisungen. Die gibt es direkt bei den Auftaktveranstaltungen für die „Erstis“. Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier nennt es das „Einstiegspaket“ in punkto Sicherheit: „Basisinformationen zum Thema Arbeitssicherheit gibt es direkt zu Beginn des Semesters für die Neuen.“

Fachhochschule Südwestfalen – Wir geben Impulse!

Mit der Unfallkasse einen starken Partner an der Seite

„Die Unterweisung der Studierenden in Sachen Sicherheit ist unsere größte Herausforderung. Jedes Jahr kommen rund 3000 Studienanfänger*innen neu an die Hochschule. Da fangen wir immer wieder ganz von vorne an, was Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz angeht“, so Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier. Mit rund 13.800 Studierenden in 55 Bachelor- und Masterstudiengängen und acht Fachbereichen, ist die Fachhochschule Südwestfalen eine der größeren ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Diese Herausforderung meistert Heinz-Joachim Henkemeier unter anderem mit der tatkräftigen Unterstützung der Unfallkasse NRW. „Die Unfallkasse ist immer sehr hilfreich. Sei es für Vortragsveranstaltungen oder für die Klärung von Fragen zwischendurch. Wir stehen in ständigem Dialog mit den Mitarbeiter*innen.“ Für Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier ist Kommunikation in diesem Bereich unerlässlich. „Früher gab es deswegen viel mehr Grundsatzdiskussionen mit unseren Professor*innen, mittlerweile haben wir gemeinsam eine pragmatische Ebene erreicht. Da geht es in den Gesprächen mit den Wissenschaftler*innen eher darum wie wir Arbeitssicherheitsstandards umsetzen und nicht mehr, ob wie sie umsetzen.“

„Die Unfallkasse ist immer sehr hilfreich. Sei es für Vortragsveranstaltungen oder für die Klärung von Fragen zwischendurch. Wir stehen in ständigem Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Gute Einweisungen führen zu geringen Unfallzahlen

Die Fachhochschule Südwestfalen ist auf vielen Gebieten der neuesten Technologien und Verfahren Ansprechpartner für Industrie, Landwirtschaft und Handwerk. In gemeinsamen Projekten und als Gesprächspartner für Innovations- und Technologieberatung sind Forschung und Wirtschaft erfolgreich miteinander verknüpft. Für den gelernten Juristen Heinz-Joachim Henkemeier, der seit 2002 Kanzler in Iserlohn ist, haben gerade Sicherheitsstandards in den Laboren und technischen Einrichtungen eine besondere Bedeutung: „Da darf nicht unreflektiert agiert werden. Reinigen beispielsweise Putzfirmen die Labore , müssen sie vorher ordentlich eingewiesen werden, damit die Gläser mit Salzsäure nicht einfach so in der Gegend herumgeschoben werden. Daher passiert bei uns gottseidank tatsächlich relativ wenig“, sagt Heinz-Joachim Henkemeier. Das liegt auch daran, dass die Studierenden in den Laboren noch einmal eine besondere Sicherheitseinführung bekommen. Henkemeier: „Forschung und Entwicklung für morgen und übermorgen ist eine unserer Losungen. Da gehören neben Arbeitsschutz, ein gutes Gesundheitsmanagement und ein familienfreundliches Umfeld einfach dazu.“

Fachhochschule Südwestfalen – Wir geben Impulse!

„Forschung und Entwicklung für morgen und übermorgen ist eine unserer Losungen. Da gehören neben Arbeitsschutz, ein gutes Gesundheitsmanagement und ein familienfreundliches Umfeld einfach dazu.“

Fachhochschule Südwestfalen – Wir geben Impulse!

Mit gutem Beispiel voran

Die Geschichte der Fachhochschule Südwestfalen fand ihren Anfang vor fast 200 Jahren unter anderem in Hagen. Seitdem ist viel passiert. Mittlerweile gibt es vier Standorte und einen Studienort, die in hohem Maße dezentral operieren. Das gilt auch für den Arbeitsschutz. Der lässt sich nicht zentral aus Iserlohn, dem Sitz der Hochschulleitung, heraus gewährleisten. Erst die Delegation auf die verantwortlichen Akteure vor Ort stellt sicher, das Arbeits- und Gesundheitsschutz in der täglichen Arbeit an den Standorten Berücksichtigung finden. Doch Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier bleibt gelassen: „Jubelstürme habe ich zwar nicht erlebt, als ich mehr Sicherheitsstandards eingeführt habe, aber als der Widerstand zunehmend wegfiel, war ich schon zufrieden. Ich selber gehe natürlich auch mit gutem Beispiel voran und denke daran, dass ich den Helm immer mitnehme, wenn ich auf eine Gebäudebaustelle gehe.“

„Jubelstürme habe ich zwar nicht erlebt, als ich mehr Sicherheitsstandards eingeführt habe, aber als der Widerstand zunehmend wegfiel, war ich schon zufrieden.“

Arbeitsschutz im Vordergrund

Heinz-Joachim Henkemeier: „Für uns ist und bleibt es spannend, den Arbeitsschutz so zu organisieren, dass die Kernprozesse nicht behindert werden. Einer der Professoren hatte schon die Befürchtung, dass er eine Mauer um die Maschinen bauen müsste und die Studierenden nur noch durch ein kleines Loch auf die Geräte schauen dürften. So ist es natürlich nicht. Sicherheit und eine praxisorientierte Ausbildung lassen sich durchaus miteinander vereinbaren, wenn man Arbeits- und Gesundheitsschutz immer mitdenkt. Früher lief Arbeitsschutz so nebenher und jetzt steht er halt im Vordergrund.“

Fachhochschule Südwestfalen – Wir geben Impulse!

Ein sicherer und gesünderer Arbeitsplatz

Heinz-Joachim Henkemeier hat eine klare Vorstellung, was für ihn die kommmitmensch-Kampagne bedeutet: „Es ist die Idee von einem sichereren und gesünderen Arbeitsplatz, die man nach innen und außen transportiert und ich versuche meinen Beitrag dazu zu leisten. Und wie sehen seine Ziele für die nächsten Jahre aus? „Der Umgang mit Fremdfirmen muss noch besser geregelt werden, da können wir noch einiges tun.“

Zur Bestellliste hinzugefügt
zur Bestellübersicht (0)