Gelebte Inklusion als Motor für Vielfalt und Entwicklung

In Deutschland leben 81 Millionen Menschen –jede achte Person mit Behinderung. Umso wichtiger ist es, jedem und jeder Einzelnen die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Doch wie kann Inklusion gelingen? Für die gesetzliche Unfallversicherung ist Inklusion ein wichtiges Handlungsfeld und seit Jahren Teil ihrer Aktionspläne. Die Kampagne kommmitmensch möchte Antworten und Denkanstöße liefern.

In einer inklusiven Gesellschaft kann jede Person an allen gesellschaftlichen Aktivitäten teilnehmen – egal ob mit oder ohne Behinderung. Dieser Grundsatz steht seit 1994 auch im Grundgesetz: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ (Artikel 3). Leider ist dies in der Bildungs- und Arbeitswelt oft noch keine Selbstverständlichkeit.

Die Kampagne kommmitmensch greift diese Problematik auf und setzt sich dafür ein, dass Personen mit und ohne Behinderung gemeinsam leben, lernen und arbeiten. Damit Inklusion als Motor für Entwicklung wirken kann, muss sie fester Teil der Unternehmenskultur sein – davon profitieren die Beschäftigten und das Unternehmen gleichermaßen.

Seit Jahren macht sich die gesetzliche Unfallversicherung für Inklusion stark, sensibilisiert Führungskräfte für das Thema und stellt Materialien für eine inklusive Arbeits- und Bildungswelt zur Verfügung. Dabei spielen Prävention, Bewusstseinsbildung, barrierefreie Arbeitsplätze und Partizipation eine herausragende Rolle.

Eine der wichtigsten Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung ist es, Berufskrankheiten und Unfälle zu verhüten, denn diese können im schlimmsten Fall auch zu Behinderungen führen. Tritt trotzdem der Ernstfall ein, sorgt die gesetzliche Unfallversicherung mit einem umfassenden Betreuungs- und Entschädigungssystem dafür, dass die betroffenen Menschen weiterhin aktiv am beruflichen und sozialen Leben teilhaben können.

Wird Inklusion konsequent umgesetzt, bringt sie große Veränderungen mit sich. Um einen Kulturwandel zu erreichen, braucht es neue Impulse und konkrete Praxishilfen – diese liefert die Kampagne kommmitmensch. Die sechs Handlungsfelder der Kampagne helfen dabei, dass Themen wie Inklusion, Sicherheit und Gesundheit bei allen Entscheidungen selbstverständlich mitgedacht werden.

Aktuelles

#kommmitmenschbewegt

Eine Aktion mit dem DBS

Zusammen mit dem DBS werden unter dem Hashtag #kommmitmenschbewegt Geschichten von kommmitmenschen vorgestellt, die sich besonders für das Thema Inklusion einsetzen. Als ersten Teil der Serie wird der Inklusionsbetrieb iNfORMA vorgestellt, der hörgeschädigten Menschen durch die Herstellung einer Mund-Nasen-Bedeckung mit Sichtfenster die Verständigung erleichtert.

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„Gemeinsam.Gegen.Corona.“: Abschluss der gelungenen Fotoaktion

Sportlerinnen und Sportler im Rollstuhl vermitteln Zusammenhalt in Krisenzeiten

Die Initiative des Deutschen Rollstuhl-Sportverbands e.V. (DRS) und der Kampagne kommmitmensch wirbt für die Einhaltung einfacher Verhaltensregeln.

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Der DRS im Interview

Priv.-Doz. Dr. med. Roland Thietje und Sabine Drisch

In Zusammenhang mit Covid-19 hat der DRS mit Priv.-Doz. Dr. med. Roland Thietje, Chefarzt des Querschnittgelähmten-Zentrums des BG Klinikum Hamburg und Sabine Drisch als DRS Verbandsärztin und Leitender Oberärztin der Abteilung BG Reha der Unfallklinik Murnau ein Interview geführt.

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Corona-Informationen in Leichter Sprache

Nahaufnahme von zwei Händen, die mit Seife gewaschen werden

Leichte Sprache

Tipps zum Schutz vor Grippe und Corona in Leichter Sprache

Auf der Website von arbeit & gesundheit gibt es ab sofort einen Beitrag in Leichter Sprache rund um das Thema Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus oder Grippeviren.

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Grafische Darstellung eines Virus

Infos zum Corona-Virus

In Leichter Sprache

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bietet online umfangreiche, barrierefreie Informationen in Leichter Sprache zum Thema Corona-Virus in Bezug auf Veränderungen bei der Arbeit.

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Kita Paukenzwerge

Gelebte Inklusion

Die Geschichte der Theresa Muth

70 Kinder, davon zehn integrative Kinder, lernen spielend in vier Gruppen. Wobei das pädagogische Konzept ähnlich offen angelegt ist, wie die großzügige, klar strukturierte Architektur. Diese Offenheit und das Fehlen fester Gruppen erfordert viel Kommunikation innerhalb des Kita-Teams. Das Team um Theresa Muth weiß es zu schätzen, dass Vielfalt gelassen gelebt wird.

Zur Story
Jugendliche spielen in einer Turnhalle mit verbundenen Augen ein Ballspiel

Inklusiven Sportunterricht sicher und attraktiv gestalten: Goalball

Praxishilfen für inklusiven Schulsportunterricht

Wie kann gemeinsames Lernen von Schulkindern mit und ohne Behinderung im Sportunterricht gestaltet werden? Diese Frage beantwortet die Broschüre des Fachbereichs „Bildungseinrichtungen“ der DGUV.

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Zwei Studentinnen und ein Student sitzen auf Stufen vor einer Hochschule

„Gemeinsam sicher und gesund an der Hochschule“

Arbeitsbereich Bildung und Erziehung: Hochschule

Gerade an deutschen Hochschulen, die grundsätzlich inklusiv angelegt sind, also keine Sondersysteme für Menschen mit Behinderung vorsehen, muss Inklusion in allen Abläufen mitgedacht werden. Die Kampagne kommmitmensch kann Ihnen helfen, dieses Thema im Kontext von Sicherheit und Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden und Ihrer Studierenden zu thematisiert und weiterzuentwickeln.

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Immer unterwegs

Die Geschichte des Robért Hempen

Schausteller Robért Hempen ist neun Monate im Jahr auf Tour. Mehrere Angestellte begleiten ihn bei Auf- und Abbau, doch diese sprechen kaum Deutsch. Weil Kommunikation für die sichere Zusammenarbeit unerlässlich ist, hat sich der Unternehmer einiges einfallen lassen.

Zur Story
Logo des Deutscher Behindertensportverband – National Paralympic Committee Germany und Screenshots von YouTube-Videos

Zu Hause fit bleiben

Home-Workout des Teams Deutschland Paralympics

Auch in Zeiten von Corona und sozialer Distanz ist es insbesondere für Menschen mit Behinderung wichtig, in Bewegung zu bleiben. Deshalb zeigen euch einige Athletinnen und Athleten des Team Deutschland Paralympics ihren Home-Workout.

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Logo des DRS

Der DRS ist Partner von kommmitmensch

Mit langjähriger Fachkompetenz und einer Vielzahl unterschiedlicher Projekte fördert der Deutsche Rollstuhl-Sportverband e.V. die Mobilität von Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit und hilft dabei, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und den Weg in die soziale Gemeinschaft zu gestalten.

Inklusion versteht der DRS hierbei als Motor für die Entwicklung des Sports. Darüber hinaus unterstützt und schult der DRS fortlaufend engagierte Menschen, damit inklusiver und vielfältiger Sport flächendeckend in ganz Deutschland stattfinden kann.

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Einfach mitmachen: Plakataktion „Gemeinsam. Gegen. Corona“

Sportlerinnen und Sportler im Rollstuhl zeigen Solidarität in Krisenzeiten – die Initiative des Deutschen Rollstuhl-Sportverbands e.V. (DRS) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung wirbt für die Einhaltung einfacher Verhaltensregeln.

Conny Runge © DRS
Kirsten Bruhn © DRS
Stefan Deuschl © DRS
Thomas Brüchle © DRS
Timon Luu © DRS
Tom Brimacombe © DRS

Gemeinsam mit dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V.

DRS Jahresaktion 2020 – „rollmitmensch!“

Aktion in Kooperation mit „kommmitmensch“

Persönliche Geschichten, die aufzeigen wie Menschen sich mit dem Sport verbunden haben – darum geht es in der 17. DRS-Jahresaktion in Kooperation mit „kommmitmensch“.

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Fit bleiben zuhause mit dem DRS

Videoreihe „Funktionelle Oberkörpergymnastik für Rollstuhlfahrer*innen“

In Zeiten von Corona fehlt es an den gewohnten Sport-Möglichkeiten um sich im Verein, Fitness-Studio oder draußen sportlich zu betätigen. In Zusammenarbeit haben Peter Richarz vom DRS und Stefan Lange, Fitness- und Mobilitätstrainer für Rollstuhlfahrer, ein spezielles Trainingsprogramm in Form einer Videoreihe erstellt.

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#WirBleibenZuhause

DRS-Vereine und Fachbereiche machen mit

Seit einer Weile fordert das Bundesgesundheitsministerium die Bevölkerung unter dem Hashtag #WirBleibenZuhause dazu auf, bei der Eindämmung des Corona-Virus mitzuhelfen. Unter den Sportlerinnen und Sportlern und den Vereinen des DRS herrscht große Solidarität und Kreativität bei der Unterstützung der bundesweiten Corona-Kampagne.

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Videoreihe „Funktionelle Oberkörpergymnastik im Rollstuhl“

Gelebte Vielfalt

Der Weg lohnt sich –

mehr Inklusion kommt allen zu Gute

Über 30 Jahre betreiben Renate und Heinrich-Wilhelm Tölle einen Ackerbaubetrieb mit Schweinemast in Westfalen/Lippe. Was Ihnen wichtig ist: Nachhaltige Landwirtschaft und eine hohe Mitarbeiterorientierung. Heinrich-Wilhelm Tölle: „Wenn es den Mitarbeitern mit ihren Familien gut geht, geht es dem Betrieb auch gut.“

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Preis für Kletterprojekt

BGW-Studie „Gemeinsam hoch hinaus“

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) führt mit dem Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) der Sporthochschule Köln eine Studie durch, welchen Nutzen der Klettersport für die Beschäftigungsfähigkeit und das Sicherheitsbewusstsein von Mitarbeitenden in Werkstätten für behinderte Menschen im Berufsalltag hat.

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Mehr Diversität im Beruf

Vortragsreihe zu Inklusion im Betrieb

Unternehmens-Netzwerk INKLUSION will die Beschäftigungssituation von Menschen mit einer Schwerbehinderung nachhaltig und dauerhaft verbessern. Ergänzend zu den gesetzlichen Verpflichtungen wird auf Dialog und Kommunikation gesetzt, um Arbeitgeber stärker für betriebliche Inklusion zu sensibilisieren und zu gewinnen.

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