„Prävention zahlt sich aus“

Eine Kultur der Prävention beinhaltet mehr als reinen Arbeitsschutz, auch wenn dieser selbstverständlich an erster Stelle steht: Über die letzten 100 Jahre konnten durch erfolgreiche Prävention Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle um zwei Drittel verringert werden – das zeigt bereits, wie sehr sich die Investition in nachhaltige Maßnahmen zu Sicherheit und Gesundheit im Arbeitsumfeld auszahlen.

Doch in vielen Unternehmen und Einrichtungen stagnieren die Unfallzahlen momentan. Ein wichtiger Faktor sind dabei verhaltensbasierte Unfälle. Die „Vision Zero“ liegt also noch in einiger Entfernung. Hier bietet eine Kultur der Prävention einen erfolgversprechenden Ansatzpunkt. Das zeigen Ergebnisse aus der Praxis, wie der Bericht von Marschall et al., 2017 zum Thema Präventionskultur.

Die Vermeidung von Unfällen und berufsspezifischen Krankheiten ist dabei nur ein Teil des Ganzen, denn von einer etablierten Kultur der Prävention können alle profitieren: Beschäftigte, die sicher und mit Wertschätzung arbeiten können, sind nicht nur gesünder und fallen somit seltener aus, sie können sich auch besser mit ihrem Unternehmen identifizieren – und auch Arbeitsabläufe funktionieren reibungsloser. Ein Betrieb, der auf Sicherheit und Gesundheit setzt, spart somit Kosten und erhöht sowohl die Qualität der Arbeit wie auch der Arbeitsleistung.

Der Fokus auf nachhaltige Präventionsarbeit im Unternehmen und das Ziel, eine Welt ohne arbeitsspezifische Unfälle und Krankheiten zu schaffen, erhöht also die Wirtschaftlichkeit und macht es nach innen und außen attraktiver; für Mitarbeitende genauso wie für Kundinnen und Kunden und Bewerberinnen und Bewerber.

 

Forschungsergebnisse

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