Selbstverständlich sicher und gesund

kommmitmensch – dazu laden Berufsgenossenschaften und Unfallkassen mit ihrer neuen Kampagne ein. Wer der Einladung folgt, lernt die Stellschrauben für ein sicheres und gesundes Arbeiten und Leben kennen.

18.10.2017
 

Jahr für Jahr melden Berufsgenossenschaften und Unfallkassen neue Tiefstände für das Unfallrisiko auf der Arbeit. Zuletzt lag die Quote je 1.000 Vollarbeiter noch bei 21,89 mel-depflichtigen Arbeitsunfällen – kein Vergleich zu den über hundert meldepflichtigen Unfäl-len, die noch bis Anfang der 1970er Jahre das Geschehen prägten. Auch die Zahl der neuen Unfallrenten ist stark gesunken. Sie liegt bei 0,4 je 1.000 Vollarbeiter, ein Sechstel des Wertes von 1970. Dennoch starten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in die-sem Jahr eine neue Kampagne. Das Ziel: die Kultur der Prävention in den Unternehmen und Bildungseinrichtungen verändern.

„Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe“, erklärt Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptge-schäftsführer des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). „Der eine ist: Wir haben schon viel erreicht, aber in der jüngeren Vergangenheit fällt es uns immer schwerer, weitere Verbes-serungen bei den Unfallzahlen zu erreichen. Wir brauchen daher einen neuen Ansatz, wenn wir unserem Ziel einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen näherkommen wollen.“ Der zweite Grund habe etwas mit dem Wandel der Arbeitswelt zu tun: „Wir erleben bereits tiefgreifende Veränderungen der Art, wie Menschen arbeiten und leben. Es ist keineswegs garantiert, dass dies nicht auch wieder zu steigenden Unfallzah-len führen könnte. Wir brauchen daher eine Herangehensweise, die mögliche Risiken in den Blick nimmt, bevor sie massenhaft in die betriebliche Praxis Eingang finden. Um auch die Arbeitswelt von morgen sicher und gesund zu gestalten und das prioritäre Ziel der Vision Zero zu erreichen, tödliche und schwere Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden, mobilisieren wir daher mit der Kampagne kommmitmensch weitere Kräfte.“

Den gesamten Basistext zur kommmitmensch-Kampagne können Sie hier als PDF herunterladen:

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Pressekontakt

Stefan Boltz
Stefan Boltz

Pressesprecher

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Tel.: 030 13001-1414

E-Mail: stefan.boltz@dguv.de

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